Tübinger Wissenschaftler entdecken die für Selbst-Bewusstsein verantwortlichen Hirnregionen
PETER HÜBNER: Und: sie sollten sich dann schon einmal auf den Weg machen, für eine wissenschaftlich befriedigende Aussage über das ‚Selbst-Bewusstsein’ eine Mathematik zu schaffen, die hier weiterhilft –
„Seit die Mathematiker
über die Relativitätstheorie hergefallen sind,
verstehe ich sie selbst nicht mehr.“ Albert Einstein
wie wir dies heute ja bei den Physikern erleben, welche im begrenzten Rahmen der Stubenfliege bzw. der drei ersten Hauptbewusstseinszustände so unbeirrt nach der Weltformel suchen: der Stubenfliege bzw. für die Welt der Stubenfliege.
„Die große Fülle moderner Entdeckungen ... hat den alten Materialismus vollkommen zerstört ... Das Universum zeigt sich heute unseren Augen als Gedanke. Ein Gedanke aber setzt das Vorhandensein eines Denkers voraus.“
Sir John Ambrose Fleming Englischer Physiker
Zur Beschreibung und Erklärung dieser Situation haben die großen Dichter der europäischen Geschichte jenen ‚Sisyphus’ geschaffen, und auch ich habe mich in meinen jungen Jahren in meiner Oper ‚Fluch oder Segen: doch’ dieses drastischen Motivs bedient – wo ich zur Lösung des Erkenntnisproblems auf
„Was wir brauchen,
ist die Synthese von praktischem Denken und idealistischem Streben.“ Willy Brandt
die Erlangung höherer Bewusstseinszustände verweise (in der Rolle jenes Kchatom).
Und alle jene unzähligen unselbständigen Mitläufer im Felde der ersten drei Hauptbewusstseinszustände habe ich mit der Rolle des Herax bedacht – jenes Heldes der Masse.
„Unter Einsatz größter Mühe und unermüdlichen Fleißes hat der exakte Wissenschaftler das Gebirge der Unwissenheit erklommen. Er ist dabei, den höchsten Gipfel zu erobern. Als er sich endlich über den letzten Grat hinwegzieht, wird er von einer Schar von Mystikern freudig begrüßt, die dort seit Jahrtausenden auf ihn warten.“
PETER HÜBNER: aber dieser archetypische ‚erfolgreiche’ Massenmensch lebt in dieser Oper - wie auch sonst - nur sehr kurz: er lebt überhaupt nicht wirklich: er beschränkt sich freiwillig auf jenen Status Quo der ersten drei
„Um ein
tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können,
muss man vor allem
ein Schaf sein.“ Albert Einstein
„Die moderne Physik führt uns notwendig zu Gott hin, nicht von ihm fort. – Keiner der Erfinder des Atheismus war Naturwissenschaftler. Alle waren sie sehr mittelmäßige Philosophen.“
Arthur Stanley Englischer Physiker und Astronom
PETER HÜBNER: Es ist gut, dass der Report bzw. die an der Forschung beteiligten Wissenschaftler zumindest schon einmal die Worte ‚Selbst’ oder ‚Ich’ in den wissenschaftlichen Raum stellen, auch wenn sie diese mit dem unauffälligen Wörtchen ‚oder’ über einen Kamm scheren wollen.
Aber es lohnt sich, ganz klar zwischen ‚Selbst’ und ‚Ich’ zu unterscheiden – denn spätestens ab dem fünften Hauptbewusstseinszustand wird die Verwirrung über den natürlichen Zusammenhang von ‚Selbst’ und ‚Ich’ aufgelöst:
denn dort ist der Unterschied zwischen diesen beiden Erkenntnisobjekten ‚Selbst’ und ‚Ich’ so klar und deutlich erkennbar, wie derjenige zwischen Sonne und Mond.
„Der Unterschied
zwischen dem
richtigen Wort
und dem beinahe richtigen
ist derselbe Unterschied
wie zwischen dem Blitz
und einem Glühwürmchen.“ Mark Twain
„Wer hohe
Türme bauen will,
muss lange beim
Fundament verweilen.“ Anton Bruckner
„Willst Du wissen,
wer Du warst,
so schau, wer Du bist.
Willst Du wissen,
wer Du sein wirst,
so schau, was Du tust.“ Buddha
„Die wenigen, die was davon erkannt,
die töricht genug ihr volles Herz nicht wahrten,
dem Pöbel ihr Gefühl, Ihr Schauen offenbarten,
hat man von je gekreuzigt und verbrannt.“ Goethe
Unsere Vorfahren – aber auch die ‚Alten’ aller anderen hohen Kulturen der Welt – wählten diese beiden Symbole für jene beiden Phänomene des ‚Selbst’ sowie des ‚Ich’, die wir erstmalig im fünften Hauptbewusstseinszustand authentisch kennen lernen, äußerst treffend.
„Und Gott schuf den Menschen
zu seinem Bilde,
zum Bilde Gottes schuf er ihn.“ 1. 1. Buch Mose 1, 27
Daraus leiteten sie ihren Sonnenkult bzw. ihren Mondkult ab: der Sonnenkult betraf die erfolgreiche Ingangsetzung und Begleitung jenes Erkenntnisprozesses der ‚Selbsterkenntnis’ und der Mondkult bezog sich auf die Initiierung und Begleitung jenes Erkenntnisprozesses der Bewusstseinserweiterung mit wissenschaftlicher Systematik und unter Anwendung archaischer künstlerischer Mittel.
„Die Naturwissenschaft ohne Religion ist lahm,
die Religion ohne Naturwissenschaft ist blind.“ Albert Einstein
„Den Göttern zugewandt wandern wir durch die Welt
und kehren zu den Göttern zurück!“ Pythagoras Die Goldenen Verse
„Jedem tiefen Naturforscher muss eine Art religiösen Gefühls nahe liegen, weil er sich nicht vorzustellen vermag, dass die ungemein feinen gegliederten Zusammenhänge, die er erschaut, von ihm zum erstenmal gedacht werden. Im unbegreiflichen Weltall offenbart sich eine grenzenlos überlegene Vernunft. – Die gängige Vorstellung, ich sei Atheist, beruht auf einem großen Irrtum. Wer sie aus meinen wissenschaftlichen Theorien herausliest, hat sie kaum begriffen ...“ Albert Einstein
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